Tiere im Garten

  • Gärtnern für die Artenvielfalt

    Ein naturnaher Garten entsteht nicht über Nacht. Alte Eichen beherrschen mein Grundstück. Ökologisch sind sie ein Gewinn, gärtnerisch ein Härtetest: dichter Schattenwurf, gerbsäurehaltiges Laub und unzählige Eicheln, die schneller wurzeln, als wir sie ausrupfen können. Andere kämpfen mit Gewächsen aus Zeiten unserer Altvorderen, als kaum jemand an Biodiversität und Artenschutz dachte. Was tun mit diesen Fremdlingen? Rausreißen? Stehenlassen, weil Hummeln und andere Insekten sie schätzen? Das Buch »Gärtnern für die Artenvielfalt« von Jasmin Schreiber greift genau diese Fragen auf.

  • Schmetterlingen auf der Spur

    Bunte Flügel tanzen schwerelos durch den Sommer und verzaubern uns jedes Mal aufs Neue. Doch hinter dieser Idylle verbirgt sich ein ernster Überlebenskampf, den wir direkt vor unserer Haustür unterstützen können. Unter dem Motto »Schmetterlingen auf der Spur« lädt der Naturschutzbund Österreich dazu ein, zwischen dem 1. April und dem 31. Juli 2026 am Citizen-Science-Award teilzunehmen.

  • Rette das Tschilpen der Spatzen!

    Wenn im Frühling heiteres Zwitschern aus Hecken, Dachrinnen und Gartengebüschen erklingt, ist ein alter Bekannter meist nicht weit: der Spatz. Kaum ein anderer Vogel lebt so eng mit uns Menschen zusammen wie der Sperling. Er ist der kecke Nachbar, der beim Frühstück auf der Terrasse frech nach Krümeln schielt und mit seinem unbeschwerten Gezeter den Tag einläutet. Doch hinter der Fassade des omnipräsenten Allerweltsvogels verbirgt sich eine besorgniserregende Entwicklung.

  • So hilfst du Wildbienen

    Mit dem Frühling beginnt für Wildbienen die aktive Phase des Jahres. Sobald die Temperaturen steigen, benötigen die Insekten zwingend zwei Dinge zum Überleben: ausreichend Nahrung und geeignete Nistplätze. Der Artenreichtum in unseren Breitengraden ist enorm: Während in Österreich gut 700 verschiedene Wildbienenarten vorkommen, beheimatet Deutschland etwas mehr als 600 und die Schweiz rund 620 Arten. Doch mehr als die Hälfte der heimischen Wildbienenarten gilt mittlerweile als gefährdet, da ihre natürlichen Lebensräume schwinden.

  • Wer gräbt da? Nicht nur Maulwürfe!

    Nicht jeder Erdhaufen im Garten oder auf der Wiese stammt von einem Maulwurf. Oft stecken Wühlmäuse oder die scheue Ährenmaus dahinter. Wer genau hinsieht, erkennt den tierischen Baumeister meist schon an der Bauart des Hügels. Die typischen Haufen entstehen beim Graben der weit verzweigten Tunnelsysteme und versorgen die unterirdischen Gänge mit frischer Luft.

  • Kinderstuben für Gartenvögel

    Ende Februar erwacht die Natur aus ihrer Winterruhe. Bereits im März beginnt für viele heimische Gartenvögel die Brutzeit – die Stare in unserem Dorf scheinen sogar schon jetzt mit dem Nestbau zu beginnen. In unseren aufgeräumten Landschaften sind alte Bäume mit natürlichen Höhlen jedoch zur Seltenheit geworden. Umso wichtiger ist es, diese wertvollen Lebensräume zu erhalten und gezielt Nisthilfen anzubieten, wo sie fehlen.

  • Eichhörnchen im Winter

    Kobel, Köpfchen, Chaos: Die flinken Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) sind wahre Vorratskünstler. Winter für Winter legen die kleinen Nager, die ihre Winterruhe gemütlich in ihren gepolsterten Kobeln verbringen, bis zu 10.000 Nussverstecke an. Doch trotz eines beeindruckenden Gehirnwachstums –…