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Ordnung im Gläserschrank

Sissi St. Croix
Aufräumen für Faule: Ordnung im Gläserschrank

Sicher kennst auch du das Sprichwort »Glück und Glas – wie leicht bricht das!« Und so ist es kein Wunder, dass die meisten von uns ein wildes Sammelsurium aus den unterschiedlichsten Trinkgläsern in ihrem Gläserschrank haben: Wassergläser, Biergläser, Weingläser, Sektgläser, Schnapsgläser, Cocktailgläser, Longdrinkgläser, Tumbler … Für jedes Getränk gibt es ein spezielles Glas. Schließlich haben wir alle einmal gelernt, dass edle Gläser unbedingt zum guten Ton gehören und jedes Getränk sein Spezialglas verlangt, um sein volles Aroma zu entfalten.

Auch ich habe mich jahrelang an diese Devise gehalten und fleißig Gläser gesammelt. Doch das kann auf die Dauer ganz schön ins Geld gehen, nicht zuletzt aufgrund der eingangs schon erwähnten Bruchgefahr. Außerdem nehmen die unterschiedlichen Gläser unglaublich viel Platz ein und nur die wenigsten werden regelmäßig benutzt. Die übrigen stauben dann in der Vitrine vor sich hin. Kurz: Nicht alle Trinkgläser muss man unbedingt im Schrank haben! Daher werfen wir bei der heutigen Tagesaufgabe unserer Serie → »Aufräumen für Faule« (#AFF) einen Blick in den Gläserschrank – oder ins Glasregal – und sortieren kräftig aus.

 

#AFF 19: »Sichte heute deinen Gläserschrank und finde mindestens zehn Gläser, von denen du dich leichten Herzens trennen kannst.«

Sissi St. Croix

 

Das kann weg:

  • Alle Gläser ganz hinten im Schrank, die du bereits seit Monaten nicht mehr benutzt hast.
  • Alle Gläser, die du leicht durch etwas anderes ersetzen kannst – brauchst du für Wasser, Säfte, Smoothies, Softdrinks, Cocktails und Longdrinks wirklich unterschiedliche Gläser?
  • Alle Gläser, die zu keinem vollständigen Set gehören.
  • Alle Gläser mit Sprüngen oder einem anderen Knacks.
  • Alle Gläser, die du nicht leiden kannst.
  • Bunte Kindergläser, aus denen dein Nachwuchs herausgewachsen ist.

 

Das darf bleiben:

  • Alle Gläser, die du gern und regelmäßig benutzt.

 

Bei Natalia ist im Glasfach sogar Platz für ihre Katze

Bei Natalia ist im Glasfach sogar Platz für ihre Katze

 

Welche Gläser brauchst du wirklich?

Eine ausreichende Menge an soliden, formschönen Trinkgläsern gehört in jeden Haushalt. Dabei kommt es immer auf die Größe des Haushaltes, seine Trinkvorlieben und nicht zuletzt seine Partygewohnheiten an. Ein Bierkenner braucht logischerweise andere Gläser als ein Weinliebhaber oder ein Gin-Fan. Dennoch gibt es eine kleine Auswahl an Formen, die sich in der Praxis nicht nur in unserem Haushalt bestens bewährt haben:

  • Universalgläser für Säfte, Smoothies und Softdrinks, aus denen sich auch Cocktails und Longdrinks sowie die meisten Spirituosen genießen lassen.
  • Wein- und/oder Sektgläser – denn gefeiert wird immer!
  • Biergläser – denn nicht jeder mag Wein.
  • Schnapsgläser – denn mit einem Schnäpschen nach dem Essen verdaut es sich leichter.

 

Ob mit oder ohne Katze: Universalgläser erleichtern den Überblick

Ob mit oder ohne Katze: Universalgläser erleichtern den Überblick

 

Sissis Resümee

Während ich früher meinen ganzen Ehrgeiz darangesetzt habe, möglichst für jedes Getränk das perfekte Glas im Haus zu haben, betrachte ich das Thema heute mit wesentlich mehr Gelassenheit. Minimalismus lautet auch hier das Zauberwort! Und so habe ich im Mai meine komplette Gläsersammlung aufgelöst und verschenkt. Es gab viel zu viele Einzelgläser und unvollständige Sets, die zum Teil nicht einmal mehr zueinander passten. Als Ersatz sind jeweils sechs Gläser der Serie IKEA 365+ mit 18 bzw. 45 Zentilitern sowie sechs Weingläser derselben Serie mit 30 Zentilitern Fassungsvermögen bei mir eingezogen.

Dank ihres reduzierten Designs passen die neuen Gläser wunderbar zu jedem Anlass und Getränk, vertragen selbst heiße Getränke problemlos und sind überdies stapelbar – das spart Platz im Schrank. Was ich darüber hinaus ganz toll finde: Durch ihre Form mit der breiten Öffnung eignen sich die Gläser auch ganz toll zum appetitlichen Servieren von Dips, Vorspeisen, Salaten und Desserts. Und wenn ich für Feste oder Familienfeiern doch einmal zusätzliche Gläser brauche, leihe ich sie mir bei Freunden, anstatt sie zu kaufen.

Noch ein Tipp zum Schluss: Verstaue alle aussortierten Gläser, die du verschenken oder verkaufen möchtest, in einem Korb im Flur und bringe sie schnellstmöglich aus dem Haus. So gerätst du nicht in Versuchung, sie erneut in die Hand zu nehmen und vielleicht doch wieder in den Geschirrschrank zu stellen. Und nun bin ich neugierig, was du heute aussortiert hast. Teile doch deinen Aufräumerfolg unter dem Hashtag #AFF auf → Instagram oder → Twitter mit uns!

XOXO

Sissi

[Update vom August 2020: Inzwischen hat sich unsere Gläsersammlung schon wieder verändert. Attraktive und universell nutzbare → Tumbler rücken immer mehr in den Mittelpunkt. Fotos: Natalia Nikolaieva.]

 

 

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