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Von der Wabe bis ins Glas – #HoneyBeFair

Sissi St. Croix
Von der Wabe bis ins Glas – #HoneyBeFair

Das Hashtag #HoneyBeFair liegt im Trend. Kein Wunder! Honig gehört zu den ersten und beliebtesten Produkten im fairen Handel. Das Naturprodukt schmeckt nicht nur lecker und ist in der Küche ungeheuer vielseitig, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt und zum Klimaschutz. Als Pionier im fairen Handel hat die GEPA ihr Honigsortiment nun erneuert – es ist jetzt von der Wabe bis ins Regal klimaneutral.

Bis auf einen gibt es nun alle GEPA-Honige in zertifizierter Bio-Qualität. Durch den fairen Handel haben die Mitglieder der Imkergenossenschaften, beispielsweise aus Mexiko und Guatemala, die Chance auf ein besseres Leben und Zusatzeinkünfte. Da die Bienenhaltung wenig Ressourcen erfordert, was Landnutzung, Materialeinsatz oder Wasserverbrauch angeht, können die Imker damit auch die Abhängigkeit von anderen Produkten wie etwa Kaffee verringern. Außerdem trägt die Bestäubungsleistung der Bienen zur weltweiten Ernährungssicherheit nicht nur der Imkerfamilien bei.

 

Honig und Klimagerechtigkeit

»Mit dem neuen Honigsortiment startet auch der mehrjährige GEPA-Schwerpunkt Klimagerechtigkeit unter dem Motto #ClimateJusticeNow. Klimaneutralität ist ein wichtiger Teil der Klimagerechtigkeit«, sagt GEPA-Geschäftsführer Marke und Vertrieb, Peter Schaumberger. »Und daher haben wir uns dafür eingesetzt, dass das gesamte Honigsortiment jetzt von der Ernte und Produktion bei unseren Handelspartnern bis ins Regal in Deutschland klimaneutral ist – also von der Wabe bis ins Glas! Klimagerechtigkeit geht noch darüber hinaus und ist für uns untrennbar mit Handelsgerechtigkeit verbunden. Denn die Klimakrise trifft die am härtesten, die am wenigsten dazu beigetragen haben, die Kleinbauern und Imker.«

Lucas Silvestre Garcia, Geschäftsführer von GEPA-Honig-Partner Guaya’b in Guatemala, ergänzt: »Der Klimawandel hat globale Auswirkungen. Das Wachstum der nektar- und pollenproduzierenden Pflanzen wird gestört und damit auch das Verhalten der Bienen. Als Partner der GEPA konnten wir die Wiederaufforstung mit bienenfreundlichen und blütenreichen Pflanzenarten fördern.« Damit leisten die GEPA und ihre Partner wichtige Arbeit für gesunde Bienenvölker und unsere Umwelt.

 

Hochwertiges und vielfältiges Honigsortiment

»Mit der Umstellung auf Bio, angepassten verbraucherfreundlichen Glasgrößen, neuem attraktivem Design und einer großen Geschmacksvielfalt von flüssig bis cremig, Sorten- oder Mischhonig ist für jeden vom Einpersonenhaushalt bis zur Familie etwas dabei«, so Alexandra Bleuel, GEPA-Sortimentsmanagerin Honig. »Beim Honig-Trio, einem Geschenkset in 125-Gramm-Gläsern, haben wir die Verpackung auf Karton umgestellt – nachhaltiger und zusätzlich auch noch bruchsicherer.«

 

GEPA-Honig bio und fair

»Schritt für Schritt sind wir mit unseren Handelspartnern über die letzten Jahre den Weg der Bio-Umstellung gegangen«, erzählt Annika Schlesinger, GEPA-Einkaufsmanagerin Honig. Über einen eigenen Handelspartnerfonds hat die GEPA klimafreundliche Produktionsweisen und Bio-Anbau gefördert. Dazu gehörte die Übernahme von Zertifizierungskosten, Abnahmegarantien für Bio-Honig und besondere Prämien für Honig in Bio-Umstellung. »Wir legen auch großen Wert auf Transparenz und Rückverfolgbarkeit – anders als bei vielen anderen Honigen und Mischungen informieren wir, welcher Honig von welcher Partnerorganisation und aus welchem Land bei uns ins Glas kommt.«

 

Fairer Honig für neue Perspektiven

Juan Carlos Guzmán Girón, Kaffeebauer und Imker beim GEPA-Partner Tzeltal Tzotzil aus Mexiko, wollte ursprünglich aufgrund mangelnder Verdienstmöglichkeiten in die USA auswandern. Dann fand er jedoch neue Chancen in der Bienenzucht. »Von den Einnahmen habe ich sehr profitiert«, sagt der 24-Jährige. Dabei spielt der faire Handel eine wichtige Rolle, »weil die GEPA besser zahlt als woanders. Die Zwischenhändler bezahlen viel weniger.« Seine Eltern profitierten von der Bienenstock-Initiative der GEPA. Über die Genossenschaft erhielten sie von der GEPA finanzierte Bienenstöcke und Weiterqualifizierungen.

 

Der CO2-Abdruck der Honiglieferkette

In Zusammenarbeit mit dem kirchlichen CO2-Kompensationsfonds → Klima-Kollekte hat die GEPA ihren CO2-Fußabdruck entlang der Honiglieferkette berechnen lassen und kompensiert die damit verbundenen CO2-Emissionen über ein Projekt der Klima-Kollekte. Gemessen werden dabei unter anderem die Emissionen des Transportes ab der Entnahme der Honigwaben, dem Transport zum Hafen und dem Schiffstransport nach Europa bis hin zum Transport vom Abfüller zur GEPA und zum Transport in den Handel. Der Honigabfüller nutzt 100 Prozent Ökostrom und auch die GEPA-Zentrale arbeitet zu 100 Prozent damit.

 

Online-Special mit Musterkalkulation

Unter → #HoneyBeFair finden interessierte Verbraucher und Imker ein umfangreiches Special zum neuen Sortiment: Von einer Musterkalkulation bis zu Partnerporträts und Videos, einem Honig-ABC mit Fakten rund um Bienen, FAQ und Hintergrundinfos zu Artenschutz und Klimagerechtigkeit kann jeder Honigfreund die Vielfalt des neuen Honigsortimentes entdecken.

 

Über die GEPA

Als Fair-Trade-Pionier steht die → GEPA seit 45 Jahren für Transparenz und Glaubwürdigkeit ihrer Arbeit. Die größte europäische Fair-Handelsorganisation handelt mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben aus Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa. Durch faire Preise und langfristige Handelsbeziehungen haben die Partner mehr Planungssicherheit. Hinter der GEPA stehen MISEREOR, Brot für die Welt, die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej), der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Kindermissionswerk »Die Sternsinger«.

Für ihre Verdienste um den fairen Handel und Nachhaltigkeit ist die GEPA vielfach ausgezeichnet worden, unter anderem beim »Deutschen Nachhaltigkeitspreis« mit TOP3 in der Kategorie »Unternehmenspartnerschaften 2020« für die langjährige Zusammenarbeit mit dem Teepartner Tea Promoters India und mit dem »CSR-Preis der Bundesregierung 2020« in der Kategorie »Verantwortungsvolles Lieferkettenmanagement«. Als eines von wenigen Unternehmen in Deutschland hat sich die GEPA nach dem Garantiesystem der WFTO prüfen lassen.

 

Mitgliedschaften:

  • World Fair Trade Organization (WFTO)
  • European Fair Trade Association (EFTA)
  • Forum Fairer Handel (FFH)

 

Sissis Resümee

Ich liebe Honig und kann gar nicht genug von dem flüssigen Gold bekommen! Da mir der Gang zu unserem Stadtimker durch die Corona-Pandemie leider verwehrt ist, greife ich im Bio-Laden unseres Vertrauens oft und gern zu einem Glas GEPA-Honig. (Zur GEPA-Schokolade übrigens auch, aber das ist eine andere Geschichte.) Die aktuell 14 fairen Honigsorten bekommst du in den → Weltläden, in Bio-Märkten, im → GEPA-Onlineshop sowie im gut sortierten Lebensmittelhandel. Firmenkantinen oder Bildungseinrichtungen können das Sortiment auch im → Außer-Haus-Service beziehen, beispielsweise den »Bio Honig Wildblüte 500 Gramm flüssig« für EUR 5,59 oder den »Bio Mexico Hochlandhonig 500 Gramm cremig« für EUR 6,49.

Mit den GEPA-Honigen genießt jeder Honigfreund faire Honige, die ausschließlich von Handelspartnern des jeweiligen Landes stammen. Die beiden im Artikelbild gezeigten Mexico-Honige sind bereits im Handel, der Honig aus Guatemala folgt Anfang Mai. Auf alle drei bin ich sehr neugierig und freue mich schon auf den nächsten Honigkauf bei meinem lokalen »Honigdealer«!

XOXO

Sissi

[Produkthinweise erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Alle Preisangaben ohne Gewähr. Quelle: → GEPA und eigenes vergnügtes Honigschlecken. Artikelbild: GEPA/C. Schreer.]

 

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