Vegane Risotto-Burger

Vegane Risotto-Burger

Nach all den süßen Köstlichkeiten der letzten Tage wurde es höchste Zeit für etwas Herzhaftes. Wir jedenfalls hatten mal wieder so richtig Lust auf Burger. Natürlich selbst gebrutzelt und ebenso natürlich vegan. Wenn du solche Gelüste teilst, dann überrasche deine Lieben doch mal mit einer gesunden, leckeren Variante des klassischen Burgers. Mit unserem Rezept für vegane Risotto-Burger ist das ein Kinderspiel. Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachwerkeln!

 

Rezept für vegane Risotto-Burger

Zutaten für die Buns:
– 300 Gramm Bio-Dinkelmehl Type 630
– 1 Würfel Bio-Frischhefe
– 80 Gramm in feine Streifen geschnittene getrocknete Tomaten
– 2 in feine Streifen geschnittene Chilischoten
– 1/2 Teelöffel selbst gemachtes Kräutersalz oder Steinsalz
– 25 Gramm Rote-Bete-Pulver
– 40 Milliliter natives Olivenöl
– 150 Milliliter lauwarmes Wasser

Zutaten für die Risotto-Pattys:
– 400 Gramm gekochter Risotto-Reis
– 50 Gramm Basilikum
– 50 Gramm Rucola
– 20 Milliliter natives Olivenöl
– 50 Gramm Bio-Dinkelmehl Type 630
– zum Braten: Bio-Sonnenblumenöl

Zutaten für die Safran-Mayonnaise:
– 150 Milliliter Sojadrink
– 10 Safranfäden
– Steinsalz
– Rohrohrzucker
– 150 Milliliter Rapsöl
– 1 in feine Stücke geschnittene Chilischote

Sonstige Zutaten:
– 1 Tomate
– 100 Gramm Rucola

 

Zubereitung der veganen Risotto-Burger

1. Gib zuerst für die Buns das Dinkelmehl in eine Schüssel und bröckele die Hefe hinein. Vermische die getrockneten Tomaten, die Chilischoten, das Salz, das Rote-Bete-Pulver und das Olivenöl mit dem Wasser und verknete alles mit der Mehl-Hefe-Mischung zu einem geschmeidigen Teig. Lasse den Teig abgedeckt an einem warmen Ort eine halbe Stunde gehen. Schneide den Teig anschließend in vier Teile, forme diese zu Kugeln, setze diese auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech in vier Burgerringe und lasse das Ganze für weitere 30 Minuten gehen. Heize in der Zwischenzeit den Backofen vor – Ober-/Unterhitze: etwa 200 Grad Celsius, Heißluft: etwa 180 Grad Celsius, Gas: Stufe 3 bis 4 – und backe die Buns im vorgeheizten Ofen rund 25 Minuten. Klopfprobe nicht vergessen!

2. Nutze die Backzeit und verarbeite das Basilikum, den Rucola und das Olivenöl in einem Multizerkleinerer zu einem feinen Pesto. Gib dieses zusammen mit dem Dinkelmehl zum Reis, forme aus der Reismasse mithilfe einer Hamburgerpresse vier Pattys, wende diese in ein wenig Mehl und brate sie im Sonnenblumenöl von beiden Seiten scharf an.

3. Nun geht es an die Safran-Mayonnaise: Fülle dafür die Sojamilch, die Safranfäden sowie Salz und Rohrohrzucker nach Geschmack in ein hohes Gefäß und püriere alles mit deinem Stabmixer. Füge dabei nach und nach unter ständigem Pürieren das Rapsöl dazu, bis die Mayonnaise eine dickflüssige Konsistenz bekommt. Gib zum Schluss die Chilischote dazu und hebe sie behutsam unter.

4. Jetzt ist dein Bautalent gefragt! Schneide die Tomate mithilfe eines Scheibenschneiders in vier Millimeter dicke Scheiben und halbiere die Buns. Belege die Unterteile jeweils mit Rucola, Tomate, Risotto-Patty und Safran-Mayonnaise und fixiere die Deckel mit Hamburgerspießen. Guten Appetit!

Nährwerte pro Person:
kcal: 990, kj: 4 138, Eiweiß: 16,9 g, Fett: 61,6 g, Kohlenhydrate: 91,2 g.

 

Zum Anbeißen lecker: Vegane Risotto-Burger
Zum Anbeißen lecker: Vegane Risotto-Burger

 

Sissis Resümee

Die veganen Risotto-Burger sind ein hervorragendes Beispiel dafür, dass es beim Barbecue auf den Tellern nicht blutig hergehen muss. Gekaufte – und meist vollkommen überteuerte und wenig schmackhafte – Gemüse-Pattys gehören mit diesem Rezept ebenfalls der Vergangenheit an. Ganz offen? Wir haben schon so ziemlich alles ausprobiert, was der Markt an vegetarischen und veganen Alternativen zum herkömmlichen Patty anbietet. Geschmeckt hat es uns nur selten. Doch der vegane Risotto-Burger besitzt das Potenzial, in Zukunft öfter unsere Grillfeste zu bereichern. Mit den dazu passenden praktischen Küchenhelfern, die du zum Beispiel im Sortiment von GEFU findest, bekommen deine Buns und Pattys auch eine hübsche Form, die sich hinter der industriell hergestellter Produkte keineswegs verstecken muss.

Wecken Rezepte wie dieses deinen Appetit? Dann zeigen wir dir gern öfter vegane Burger-Alternativen.

XOXO

Sissi

[Quelle Rezept – sanft variiert – und Fotos: → GEFU via → TrendXPRESS und eigene Küchenexperimente.]