Start Green Kitchen StoriesDamn Delicious! Heiße Schokolade schmeckt auch im Frühling

Heiße Schokolade schmeckt auch im Frühling

Sissi St. Croix
Heiße Schokolade schmeckt auch im Frühling

Derzeit ist es vor allem abends und in den frühen Morgenstunden noch empfindlich kühl. Nur wenig schmeckt dann besser als eine heiße Schokolade. Wir alle kennen sie noch aus unserer Kindheit und sind dem leckeren Heißgetränk auch als Erwachsene treu geblieben. Als Genießer machen wir unsere heiße Schokolade natürlich selbst und gehen lieblos in der Mikrowelle aufgewärmtem Instantgebräu konsequent aus dem Weg. Da reicht nämlich schon ein Blick auf die Verpackung, um am Verstand der Hersteller zu zweifeln … Eines der nicht nur in Deutschland beliebtesten »kakaohaltigen Getränkepulver« besteht nämlich in erster Linie aus Zucker und dann in absteigender Folge der enthaltenen Menge aus Traubenzucker (25%), magerem Kakaopulver (18%), Emulgator (Sojalecithin), Salz und Aroma (Vanillin). Wurgs!

Trotz dieser wenig g’schmackigen, zuckerlastigen Zusammensetzung steht ein Packerl dieses Zeugs in fast jedem Haushalt mit Kindern. Was soll ich dazu sagen? Die Macht der Werbung! Kein Wunder, das Karies bei Grundschulkindern ein Dauerthema ist. Dabei ist heiße Schokolade im Handumdrehen selbst gemacht. Die Zutaten dürftest du alle im Haus haben. Mit Ausnahme vielleicht von Tahina, aber die Sesampaste kannst du zur Not auch weglassen. Und nun genug geschwatzt! Hier ist unser aktuelles Lieblingsrezept für heiße Schokolade – viel Spaß beim Nachköcheln!

 

Rezept für heiße Schokolade

Zutaten für einen Becher:
– 250 Milliliter Milch von munter muhenden Kühen, Kokosmilch, → selbst gemachte Mandelmilch oder → pläin
– 50 Milliliter Wasser
– 2 Esslöffel schwach entöltes Kakaopulver
– ½ Teelöffel brauner Rohrohrzucker
– 1 bis 2 Teelöffel Tahina
– geschlagene Sahne oder vegane Schlagcreme
– geröstete Sesamsaat
– Schokoraspel

 

Zubereitung der heißen Schokolade

1. Erwärme in einem kleinen Topf oder einer kleinen Stielkasserolle von Le Creuset ein wenig Milch oder eine pflanzliche Alternative deiner Wahl sowie einen Schuss Wasser bei niedriger bis mittlerer Hitze. Füge das Kakaopulver und den Rohrohrzucker hinzu und verrühre alles zu einer schokoladigen Paste. Gib dann zunächst einen Teelöffel Tahina sowie die restliche Milch dazu, verquirle die Zutaten und erwärme die heiße Schokolade auf die gewünschte Temperatur. Koste das Getränk, würze nach Geschmack mit ein bisserl Tahina nach und fülle die heiße Schokolade in deinen Lieblingsbecher.

2. Setze ein Häubchen geschlagene Sahne oder vegane Schlagcreme auf die heiße Schokolade und streue gerösteten Sesam und Schokoraspel darüber. Merke: Das Sahnehäubchen auf der heißen Schokolade – ob nun vegan oder nicht – ist auch für Zähler von Kalorientierchen Pflicht!

Tipp:
Heiße Schokolade schmeckt aus hübschen Bechern doppelt so gut! Unsere Favoriten sind derzeit die Becher von Le Creuset. Du bekommst sie in den trendigen Farben Schwarz, Kirschrot, Ofenrot, Marseille, Ink, Deep Teal, Karibik, Palm, Citrus, Creme, Perlgrau und Shell Pink. Ein Becher kostet um die 14,00 Euro.

 

Heiße Schokolade mit erdigem Tahina-Aroma

Heiße Schokolade mit erdigem Tahina-Aroma

 

Sissis Resümee

Wunderbar schokoladig, schön cremig und nicht zu süß – so muss heiße Schokolade schmecken! Der Clou an diesem Rezept ist zweifellos das Löffelchen Tahina. Sie verleiht dem Seelenwärmer eine herrlich erdige Note. Uns gefällt aber auch, dass wir dafür nicht ewig in der Küche stehen und Schokolade hacken oder reiben müssen: Das Kakaopulver sorgt für ein intensives Schokoladenaroma. Eine unserer jüngsten Gourmetentdeckungen ist der schwach entölte Edelkakao von → Naturata. Er besitzt im Vergleich zu stark entöltem Kakao mit elf Prozent Kakaobutter einen höheren Kakaobutteranteil von stolzen 21 Prozent und zeichnet sich deshalb durch einen besonders kräftigen, typischen Kakaogeschmack aus.

Bist du auch ein Freund von heißer Schokolade? Welche Kindheitserinnerungen verbindest du damit?

XOXO

Sissi

[Produkthinweise erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Quelle Rezept – sanft variiert – und Fotos: → Le Creuset via → TrendXPRESS. Preisangabe ohne Gewähr.]

 

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