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Wolkenbrote im Pfanderl

Sissi St. Croix
Wolkenbrote im Pfanderl

Im Rahmen der Blogparade »Let’s cook!« von Jessica Kaul möchte ich dir heute Markus’ Wolkenbrote im Pfanderl vorstellen. Eigentlich war ein ganz anderer Beitrag geplant. Aber wie das Leben so spielt, sind unsere Küchenexperimente vollkommen misslungen. Das passiert selbst den leidenschaftlichsten Foodies, da beißt die Maus keinen Faden ab. Im Laufe der vergangenen Jahre habe ich viele hervorragende Foodblogger persönlich kennengelernt. Menschen, die noch zig Mal besser backen und kochen können als ich. Und dennoch müssen auch diese Küchenzauberer immer wieder Missgeschicke hinnehmen und die verkohlten Ergebnisse auf dem Kompost entsorgen.

Nun war und ist heute ein besonders stressiger Tag und guter Rat teuer. Zwar biegen sich der Kühlschrank und die Küchenfächer derzeit vor lauter Delikatessen, aber Zeit ist Mangelware. Was tun? Zum Glück kam der beste Ehemann von allen auf die Idee, seine Wolkenbrote im Pfanderl zu backen. Wolkenbrot aka Cloud Bread ist seit gut einem Jahr Trend bei allen Low-Carb-Anhängern. Eigentlich nicht meine Welt. Doch da wir als vegan orientierte Pescetarier zum einen stets sehr darauf bedacht sind, unseren Eiweißbedarf zu decken und zum anderen immer wieder von unserem Lieblingsbauern Eier glücklicher Hühner geschenkt bekommen, war es nur eine Frage der Zeit, bis wir Wolkenbrote selbst einmal ausprobieren.

Herausgekommen sind dabei Markus’ Wolkenbrote im Pfanderl. Sie eignen sich hervorragend als hübsche Beilage zu allen Hauptgerichten, die nach Brot schreien, sich aber nicht mit dem immer gleichen, ewiggestrigen »normalem« Brot zufriedenstellen lassen wollen. Angesichts der späten Stunde und mit einem ängstlichen Blick auf das morgige Arbeitspensum schielend, verrate ich dir ohne weitere Vorreden Markus’ Rezept für Wolkenbrote im Pfanderl:

 

Markus’ Wolkenbrote im Pfanderl

Zutaten für drei bis vier Wolkenbrotfreunde:

  • 3 Eier von glücklich gackernden Hühnern
  • 3 Esslöffel Kräuterfrischkäse oder vegane Kräutercreme
  • 1 Esslöffel Honig von fröhlich summenden Bienen
  • 1/4 Teelöffel Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise selbst gemachtes Vanillesalz
  • zum Ausfetten der Förmchen: Pflanzenöl oder Pflanzenmargarine<

 

Zubereitung der Wolkenbrote im Pfanderl

Zuerst den Backofen vorheizen – Ober-/Unterhitze: etwa 160°C, Heißluft: etwa 150°C, Gas: Stufe 2-3. Dann die Eier liebevoll aufschlagen und das Eiweiß vom Eigelb trennen. Das Eiweiß zusammen mit dem Backpulver und dem Vanillesalz steif schlagen. Anschließend das Eigelb mit dem Frischkäse bzw. der Kräutercreme verrühren und die Eiweißmasse vorsichtig unterheben. Drei bis vier Förmchen ausfetten, die Masse etwa fingerdick einfüllen und für rund 15 Minuten im vorgeheizten Backofen goldgelb abbacken. Nach Belieben mit Kräutern verfeinern und heiß oder kalt servieren. Guten Appetit!

 

Sissis Resümee

Öffz! Ich bin gerade ziemlich erleichtert, dass dieses Rezept in wenigen Minuten endlich online steht. Auf der einen Seite ist es toll, an Blogparaden teilzunehmen. Auf der anderen Seite geht man damit Verpflichtungen ein, von denen man angesichts eines wilden Alltags nie weiß, ob man sie auch halten kann. Heute haben wir es geschafft. Gerade so, auf den letzten Drücker. Wir hoffen, dass dir Markus’ Wolkenbrote im Pfanderl ebenso gut schmecken wie uns.

Update vom September 2019: Leider waren die Teilnehmer an der Blogparade »Let’s cook!« in eine Image Map verlinkt, was ich schon damals für eine unkluge Idee hielt. Inzwischen hat die Erstellerin der verweissensitiven Grafik ihr Blog längst abgeschossen und auch die übrigen Teilnehmerinnen sind in den Tiefen des Internets nicht mehr auffindbar. Blöd gelaufen, oder? Aber es kommt gar nicht so selten vor, dass Blogger aus privaten oder beruflichen Gründen mit dem Bloggen aufhören oder schlicht die Lust daran verlieren – die wenigsten Blogger halten länger als drei Jahre durch.

Noch weniger Blogger machen sich die Mühe und aktualisieren regelmäßig ihre Inhalte, entfernen tote Links oder tauschen Bilder aus, die nicht mehr zeitgemäß sind. Was das betrifft, bin ich schon ein bisschen stolz auf unser BlogZine. Wir sind ganz sicher nicht perfekt, stecken aber jeden Tag viel Liebe und Herzblut in dieses Projekt.

XOXO

Sissi

[Produkthinweise erfolgen rein redaktionell und unabhängig.]

 

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