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Zanderfilets mit Grauburgundersoße

Sissi St. Croix
Zanderfilets mit Grauburgundersoße

Freitags kommt Fisch auf den Tisch! Und immer dann, wenn einem unserer Anglerfreunde ein Zander an die Angel geht, dürfen wir uns über fangfrische Zanderfilets freuen. Letzte Woche gab es zum Beispiel Zanderfilets mit Grauburgundersoße und Kerbelkartoffeln. Einfach nur lecker und dazu auch noch gesund. Keine Angst: Das Rezept ist wesentlich weniger aufwändig als es klingt! Wenn du beim Kochen schon ein bisserl Erfahrung hast, bringst du dieses edle Gericht in rund 45 bis 50  Minuten auf den Tisch. Damit eignet es sich perfekt als Hauptgang deines Weihnachtsmenüs.

 

Rezept für Zanderfilets mit Grauburgundersoße

Zutaten für vier Fischliebhaber:
– 1/2 Bund Kerbel
– 6 Zweige Rosmarin
– 4 Stiele Thymian
– 600 Gramm kleine Kartoffeln
– selbst gemachtes Kräutersalz
– 2 Schalotten
– 100 Gramm Butter oder ALSAN-S
– 400 Milliliter Grauburgunder (z. B. Elfhundertzwölf Grauburgunder Trocken)
– 200 Milliliter Fischfond
– 2 küchenfertige Zanderfilets mit Haut à 600 Gramm
– frisch gemahlener bunter Pfeffer
– 1 Bio-Zitrone
– 3 Esslöffel natives Olivenöl

 

Zubereitung der Zanderfilets mit Grauburgundersoße

1. Wasche zuerst die Kräuter und schüttele sie behutsam trocken. Zupfe die Nadeln bzw. Blättchen von den Stielen, stelle einige Kerbelblättchen zum Garnieren beiseite und hacke den Rest. Schäle dann die Kartoffeln und koche sie rund 25 Minuten in Salzwasser. Schäle und würfele in der Zwischenzeit die Schalotten, erhitze zehn Gramm Butter oder Pflanzenmargarine in einem Topf und dünste die Schalottenwürfel darin an. Lösche mit Grauburgunder und Fischfond ab, lasse den Sud kurz aufwallen, füge jeweils die Hälfte des Rosmarins und Thymians hinzu und lasse alles eine Viertelstunde köcheln.

2. Zerteile währenddessen die Zanderfilets in vier Tranchen und würze sie mit Kräutersalz und Pfeffer. Schneide anschließend jeweils eine Tasche in die Fischfilets und fülle diese mit dem restlichen Rosmarin und Thymian. Wasche die Zitrone heiß ab, reibe sie trocken und schneide sie in feine Scheiben. Erhitze danach das Olivenöl in einer Pfanne und brate die Fischpäckchen darin unter Wenden an. Gib die Zitronenscheiben dazu und brate den Zander unter gelegentlichem Wenden goldbraun.

3. Gieße nun die Kartoffeln ab. Erhitze 30 Gramm Butter oder Pflanzenmargarine in einer Pfanne, füge die Kartoffeln und den gehackten Kerbel hinzu und schwenke alles gut durch. Filtere die Weinsoße durch ein feines Sieb wieder in den Topf, rühre die restliche Butter oder Pflanzenmargarine in Stückchen unter und schäume die Soße mithilfe eines Pürierstabes auf. Schmecke zum Schluss mit Salz und Pfeffer ab.

4. Richte die gefüllten Zanderfilets und die Kerbelkartoffeln auf vier vorgewärmten Tellern an und beträufele sie mit etwas Weinschaumsoße. Garniere das Gericht mit den Zitronenscheiben und dem Kerbel und reiche die übrige Grauburgundersoße dazu. Guten Appetit!

Nährwerte pro Portion:
2350 kJ, 560 kcal, 31 g Eiweiß, 29 g Fett, 24 g Kohlenhydrate.

 

Sissis Resümee

Die Zanderfilets mit Grauburgundersoße und Kerbelkartoffeln sind ein kulinarisches Gedicht – nicht nur in der Weihnachtszeit! Wenn es auf dem Teller noch ein wenig bunter und fröhlicher zugehen soll, empfehle ich dir, eine blauviolette Kartoffelsorte anstelle der herkömmlichen Kartoffeln zu verwenden. Das sieht dann besonders hübsch aus. Oder du servierst die Zanderfilets mit einem festlichen Gratin dauphinois. Wie sage ich immer so gern? In der Küche ist alles erlaubt, was schmeckt! Man muss nur die Fantasie spielen lassen …

Hast du dir ebenfalls schon Gedanken über Rezepte für die Feiertage gemacht? Ich freue mich wie immer über deinen Kommentar und wünsche dir einen guten Start ins Wochenende!

XOXO

Sissi

[Produkthinweise erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Quelle Rezept – sanft variiert – und Artikelbild: → Elfhundertzwölf via TrendXPRESS. Den Zander hat uns meine Freundin Verena spendiert.]

 

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