Garten

  • Gärtnern für die Artenvielfalt

    Ein naturnaher Garten entsteht nicht über Nacht. Alte Eichen beherrschen mein Grundstück. Ökologisch sind sie ein Gewinn, gärtnerisch ein Härtetest: dichter Schattenwurf, gerbsäurehaltiges Laub und unzählige Eicheln, die schneller wurzeln, als wir sie ausrupfen können. Andere kämpfen mit Gewächsen aus Zeiten unserer Altvorderen, als kaum jemand an Biodiversität und Artenschutz dachte. Was tun mit diesen Fremdlingen? Rausreißen? Stehenlassen, weil Hummeln und andere Insekten sie schätzen? Das Buch »Gärtnern für die Artenvielfalt« von Jasmin Schreiber greift genau diese Fragen auf.

  • Winter-Hochbeet

    Dichter Frühnebel zieht über die Beete, das Eichenlaub raschelt unter den Füßen und ein kühler Wind fegt durch die kahler werdenden Äste. Während die Natur sich spürbar zurückzieht, räumen viele Gartenbesitzer ihre Gärten bereits für den Winterschlaf aus. Doch wer bei Schnee und Eis künftig nicht auf knackiges Gemüse verzichten möchte, blättert jetzt im Ratgeber »Winter-Hochbeet«. Das Buch hält smarte Strategien bereit, um die heimische Ernte bis in den Frühling zu verlängern.

  • Naturgarteln im Herbst

    Wenn die Gartensaison im Herbst langsam ausklingt, beginnt vielerorts das große Aufräumen. Allzu schnell greifen Gartenbesitzer zu Harke, Heckenschere und Laubsauger, um Beete und Rasenflächen penibel von welken Pflanzenresten zu befreien. Jeder Halm wird gekürzt, jedes gefallene Blatt pedantisch entsorgt. Doch ein allzu ordentlicher Garten schadet der heimischen Tierwelt.

  • Wildes Netzwerken in der Natur

    Zwischen blühenden Wildstauden und dem Gartenteich kämpft niemand allein. Wer aufmerksam durch sein grünes Reich streift, entdeckt überall erstaunliche Bündnisse. Flora und Fauna gedeihen, weil sie geschickt gemeinsame Sache machen. Erfolgreiches Netzwerken entstammt nämlich keineswegs dem modernen Berufsleben, sondern zählt zu den ältesten und raffiniertesten Überlebensstrategien der Evolution. Das rege Treiben direkt vor unserer Gartentür beweist jeden Tag aufs Neue, dass kluge Allianzen den rücksichtslosen Konkurrenzkampf mühelos schlagen.

  • Ökofalle Kirschlorbeer

    Ein sattes Grün ziert zahllose Vorgärten. Dicht an dicht reihen sich die glänzenden Blätter aneinander und schirmen private Terrassen zuverlässig vor neugierigen Blicken ab. Viele Gartenbesitzer schätzen den Kirschlorbeer als pflegeleichte Barriere, die selbst im tiefsten Winter ihre Farbe behält und scheinbar mühelos in die Höhe schießt. Doch hinter dieser makellosen Fassade verbirgt sich eine weitreichende ökologische Problematik, die unsere heimische Natur bedroht.

  • Mach was draus

    Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen die Welt aus dem Winterschlaf wecken, zieht es uns unweigerlich nach draußen. Bei jedem Spaziergang durch den Wald oder über bunte Wiesen entdecken wir herrlich duftende Kräuter, leuchtende Blüten und frisches Grün. Oft…

  • Schmetterlingen auf der Spur

    Bunte Flügel tanzen schwerelos durch den Sommer und verzaubern uns jedes Mal aufs Neue. Doch hinter dieser Idylle verbirgt sich ein ernster Überlebenskampf, den wir direkt vor unserer Haustür unterstützen können. Unter dem Motto »Schmetterlingen auf der Spur« lädt der Naturschutzbund Österreich dazu ein, zwischen dem 1. April und dem 31. Juli 2026 am Citizen-Science-Award teilzunehmen.

  • Süße Feigen auf kleinstem Raum

    Im vergangenen Jahr fasste ich einen Entschluss: Ich wollte meinen Obstgarten bereichern und endlich eigene, sonnenwarme Früchte ernten. Das Problem an der Sache? Mir fehlte schlichtweg der Platz für ausladende Obstbäume oder breite Beerensträucher. Also durchforstete ich das Internet nach smarten Alternativen für den eigenen Topfgarten. Meine Wahl fiel schließlich auf eine Mini-Feige, genauer gesagt auf die faszinierende Zwergfeige Little Miss Figgy. Die Idee, dieses exotische Gewächs direkt auf der Terrasse im Topf zu kultivieren, begeisterte mich sofort.