Hin und zurück – Eine Reise im TGV Lyria
Manchmal, wenn die Welt sich schneller dreht, als man selbst mithalten kann oder möchte, sehnt man sich nach einem Anker. Einem Moment der Ruhe, einem Raum zum Atmen. Für mich, die ständig unterwegs ist, um die schönsten Ecken der Schweiz zu entdecken, ist dieser Anker oft überraschend unspektakulär: Es ist der Zug. Oder im jüngsten Fall: der TGV Lyria, Train N° 9210. Eine Reise in die Vendée, von meinem beschaulichen Thurgau aus über das geschäftige Zürich und das pulsierende Paris bis ins charmante Nantes entwickelte sich von einer bloßen Aneinanderreihung von Kilometern zu einer Ode an die Langsamkeit und damit zu einem Sissi-typischen Statement in unserer schnelllebigen Welt.
Die neue Langsamkeit
Warum der Zug das Herzstück des Reisens ist
Hand aufs Herz, erinnerst du dich an das letzte Mal, als du wirklich angekommen bist? Nicht nur körperlich, sondern auch mental? Die meisten von uns hetzen von einem Termin zum nächsten, springen für Urlaube und Geschäftsreisen ins Flugzeug und wundern sich, warum der Jetlag nicht nur den Körper, sondern auch den Geist quält. Wir optimieren jede Sekunde, um ja keine Zeit zu verlieren. Doch was, wenn das der wahre Verlust ist? Die Zeit zum Nachdenken, zum Staunen, zum Einfach-nur-Sein?
Genau hier kommt die Zugreise ins Spiel. Für mich ist ein Zug wie der TGV Lyria nicht nur ein nützliches, umweltfreundliches Transportmittel, sondern eine Philosophie. Eine Einladung, das Tempo zu drosseln, sich zurückzulehnen und die Landschaft vorbeiziehen zu lassen. Während die Welt draußen rast, gleitest du in deinem eigenen Tempo durch sie hindurch. Es ist diese bewusste Entscheidung für Entschleunigung, die das Zugreisen in der heutigen, oft hektischen Zeit so ungemein wertvoll macht.
- Lesetipp: In einem Zug von Daniel Glattauer
Vom Thurgau in die Vendée
Eine Reise der Kontraste
Los gehts an einem Dienstagmorgen im malerischen Thurgau mit der S23. Genau genommen kein Zug, aber schon sehr nah dran. Die sanften Hügel, die Obstgärten, der Bodensee im Hintergrund – ein Bild der Ruhe. Die Vorfreude auf die Vendée, auf salzige Luft und Atlantikrauschen mischt sich mit dem Komfort meines Sitzplatzes im geräumigen Wagen. Die Fahrt nach Zürich ist kurz, doch schon hier beginnt die Transformation. Der Stadtlärm, das Gewusel am Zürcher Hauptbahnhof, die ersten Eindrücke einer größeren Welt. Aber anstatt vom Stress erfasst zu werden, spürst du die Energie, die Vorfreude auf das, was kommt.
Der Umstieg in den TGV Lyria ist dann der Moment, in dem die Reise ihren ganz eigenen Zauber entfaltet. Du nimmst Platz, vielleicht an einem Fensterplatz, und mit einem leisen Surren setzt sich der Zug in Bewegung. Die Schweizer Alpen ziehen vorbei, dann die weiten Landschaften Frankreichs. Auf der offiziellen Website von TGV Lyria wird von 300 km/h gesprochen, von Effizienz und Geschwindigkeit.
Doch paradoxerweise ist es gerade diese Effizienz, welche dir die Zeit schenkt, die du auf einer Flugreise oft nicht hast. Keine langen Wartezeiten am Gate, kein umständliches Prozedere bei der Sicherheitskontrolle, kein beengtes Sitzen. Stattdessen: Beinfreiheit, WLAN, Steckdosen – alles, was du brauchst, um zu arbeiten, zu lesen, zu träumen oder einfach nur aus dem Fenster zu schauen.

Produktivität trifft Entspannung
Das rollende Büro oder die mobile Oase
Tatsächlich ist der Zug in den letzten Jahren zu meinem liebsten »rollenden Büro« avanciert. Vergiss Coworking Spaces oder andere angemietete Büros – steig lieber in den Zug! Während die Landschaft vorbeizieht, kann ich mich auf meine Artikel konzentrieren, E-Mails beantworten oder neue Ideen skizzieren. Die konstante, sanfte Bewegung wirkt auf mich beruhigender als die Stille eines Büros. Der Wagen der 1. Klasse (Première) des TGV Lyria ist ein Raum, in dem Kreativität fließen kann, ungestört von den Ablenkungen des Alltags. Und wenn die Arbeit getan ist, verwandelt sich mein Platz am Fenster in eine mobile Oase. Ein Buch, ein Kaffee, der Blick nach draußen – das ist wahre Entspannung.
Der Vorteil gegenüber dem Flugzeug ist immens: Keine Unterbrechung durch »Anschnallzeichen« oder Turbulenzen. Niemand rückt mir zu sehr auf die Pelle, denn die Reiseklasse TGV Lyria STANDARD 1ÈRE bietet den komfortablen Sitz der 1. Klasse für mehr Bewegungsfreiheit und Ruhe mit einer Sitzbreite von 60 Zentimetern – im Vergleich zu maximal 45 Zentimetern im Flugzeug – und angenehmer Beinfreiheit.
Du bist vom ersten Moment an produktiv oder entspannt. Und die Gewissheit, dass du mit jedem Kilometer nicht nur deinem Ziel näherkommst, sondern auch einen Beitrag zum Klimaschutz leistest, verleiht der Reise eine zusätzliche Dimension der Zufriedenheit. Gerade in einer Zeit, in der Nachhaltigkeit immer wichtiger wird, ist die Entscheidung für die Bahn eine bewusste und verantwortungsvolle.

Paris Gare de Lyon
Der Dreh- und Angelpunkt mit Flair
Die Ankunft in Paris, der Stadt der Lichter, ist immer ein Erlebnis. Der Gare de Lyon, ein prächtiges Gebäude, empfängt dich mit seiner typisch französischen Geschäftigkeit. Hier spürst du den Herzschlag Europas. Fast schon ein Kulturschock nach vier Jahren in der doch eher beschaulichen Schweiz. Und auch wenn der Umstieg zum Gare Montparnasse via Metro eine kleine logistische Herausforderung sein mag, ist er Teil des Abenteuers. Es ist ein kurzes Eintauchen in die Pariser Lebensart, bevor es mit dem TGV INOUI weitergeht in Richtung Westen, nach Nantes.
Der Übergang von der Großstadthektik zur sanften Landschaft der Vendée ist faszinierend. Die Wolkenkratzer weichen Feldern, kleinen Dörfern und schließlich dem Grün des Pays de la Loire. Die Landschaft wird flacher, die Luft fühlt sich anders an, und du weißt: Das Meer ist nicht mehr fern.
Nantes, wir sehen uns bald wieder
Das Tor zur Vendée und der letzte Halt vor dem Meer
Nantes, eine Stadt mit einer reichen Geschichte und einem pulsierenden modernen Flair, ist oft der letzte größere Halt, bevor es in die Vendée geht. Hier spürst du bereits die Nähe zum Atlantik, die maritime Atmosphäre, die sich mit der urbanen Energie verbindet. Von Nantes aus ist es nur noch ein Katzensprung zu den Küsten und den historischen Stätten, die darauf warten, von dir erkundet zu werden.
Die Reise mit dem Zug nach Nantes ist ein perfektes Beispiel dafür, wie nahtlos und angenehm das Reisen sein kann, wenn man sich auf die Bahn verlässt. Du kommst entspannt an, bereit für die nächsten Abenteuer, ohne die übliche Reiseerschöpfung.
Bitte nicht kichern!
Falls du jetzt als deutscher Bahnreisender ebenso halt- wie hilflos kicherst: Ich spreche hier natürlich von der Société Nationale des Chemins de Fer Français (SNCF) und nicht von der Deutschen Bahn (DB). Bei uns daheim machen Markus und ich sogar oft Scherze darüber, dass die Unpünktlichkeit der DB einer unserer zehn Gründe war, Deutschland zu verlassen und in die Schweiz zu ziehen: Wir wollten endlich mal erleben, dass Züge pünktlich fahren. Und ich gestehe gern, dass die Züge der SNCF in Sachen Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit mit den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) durchaus mithalten können, allen voran natürlich der von mir für die Reise in die Vendée genutzte TGV Lyria.
Von Nantes aus ging es übrigens bequem mit dem Wagen und Chauffeur Christophe weiter nach Les Herbiers. Was ich dort und überhaupt in der Vendée erlebt habe, ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden. Zurück in unsere Wahlheimat im Thurgau ging es natürlich auch. Aber da die Rückreise bis auf einen charmanten Plausch mit Bordchef R. Da Pozzo und einigen seiner Kollegen relativ unspektakulär verlief, macht es an dieser Stelle keinen Sinn, das Ganze nochmals rückwärts zu erzählen.
- Lesetipp: Willkommen in der Vendée!
Die Zukunft des Reisens
TGV Lyria – Nachhaltig, komfortabel, menschlich
Wir beobachten in den letzten Jahren einen beispiellosen Wandel der Reisegewohnheiten. Besonders auffällig ist die steigende Beliebtheit von Bahnreisen: Der Zug gewinnt massiv an Attraktivität und transportiert wieder mehr Reisende.
Trotz eines ersten Quartals, in dem es aufgrund der Gesundheitskrise rund um die Corona-Pandemie noch zu Einschränkungen im Zugverkehr kam, beförderte TGV Lyria im Jahr 2022 mit fast fünf Millionen Reisenden genauso viele wie im Jahr 2019. Woran das liegt? Reisende verspüren zunehmend den Wunsch, umweltfreundlichere Verkehrsmittel zu nutzen und ihren CO2-Fußabdruck zu verringern. So wie ich.
Wie der europäische Klimabeobachtungsdienst Copernicus in seinem Bericht von 2023 festhielt, waren die vergangenen acht Jahre die wärmsten weltweit seit Beginn der Aufzeichnungen. Diese alarmierende Realität bewegt Reisende, insbesondere Jüngere, dazu, ihre Einstellung zur Mobilität zu ändern und ihren Lebensstil nachhaltiger zu gestalten.
Angesichts dieser gesellschaftlichen Entwicklung wird die Bahn immer beliebter. Eine Zugfahrt zwischen der Schweiz und Frankreich verursacht tatsächlich bis zu 30 Mal weniger CO2-Emissionen als ein Flug: Pro Person und Strecke sind es lediglich fünf Kilo CO2.
TGV Lyria ist sich seiner Vorreiterrolle im nachhaltigen Verkehr zwischen der Schweiz und Frankreich bewusst und verpflichtet sich, diese Verantwortung mit einem dreifachen Versprechen anzunehmen: Leistung, Servicequalität und Bikulturalität.
Ausgezeichnetes Engagement in Sachen Umwelt
Für das Engagement auf dem Gebiet der nachhaltigen Mobilität und der Corporate Social Responsibility (CSR) wurde TGV Lyria bereits mit zwei Gütesiegeln ausgezeichnet: Engagé RSE und Responsibility Europe. Beide Gütesiegel werden von AFNOR Certification verliehen, einem französischen Normeninstitut, das sowohl Mitglied der ISO als auch des Europäischen Komitees für Normung ist.
- Das Label Engagé RSE ist ein starkes Zeichen der Anerkennung des Beitrages von TGV Lyria zum Erreichen der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung gemäß der internationalen Norm ISO 26 000. TGV Lyria gehört nun einer Gemeinschaft von rund 200 Organisationen mit dem Label Engagé RSE an.
- Responsibility Europe wurde auf Initiative der AFNOR-Gruppe (Frankreich), der Ecoparc (Schweiz) und des INDR (Luxemburg) gegründet und vereint führende, anspruchsvolle und pragmatische CSR-Organisationen. Diese internationale Auszeichnung, die TGV Lyria verliehen wurde, erlaubt es dem Unternehmen, seine Position als engagiertes Bahnunternehmen in der Schweiz zu stärken.
Energieeffizientes Reisen zwischen der Schweiz und Frankreich
TGV Lyria setzt auf eine Strategie, die auf eine Verringerung des CO2- Ausstoßes abzielt. Dabei werden sowohl saubere als auch erneuerbare Energien genutzt. Zudem wurde die Flotte seit Ende 2019 modernisiert, wodurch die Kapazität erhöht werden konnte. All diese Faktoren tragen dazu bei, dass TGV Lyria seine Reisenden optimal befördern kann, und zwar in kürzester Zeit und insgesamt mit dem geringsten CO2-Fußabdruck.
Dabei wurden die CO2-Emissionen der Reise sowie der CO2-Fußabdruck, der mit den Vorgängen vor und nach der Reise verbunden ist (Produktion der Züge und der Eisenbahninfrastruktur etc.), berücksichtigt. Laut der Studie verursacht eine Fahrt mit dem TGV Lyria zwischen der Schweiz und Frankreich bis zu 30 Mal weniger Emissionen als eine Flugreise und acht Mal weniger Emissionen als eine Fahrt mit dem Elektroauto. Diese Leistung ist insbesondere auf die Inbetriebnahme von Doppelstockwagen seit Ende 2019 zurückzuführen, die mehr Reisende befördern können.
Lebenszyklus
in Kilo, wobei die Menge dem CO2-Ausstoß pro Reisenden und Fahrt entspricht
| Fahrt | TGV Lyria | Flugzeug | Bus | Verbrenner | Elektroauto |
| Genf > Paris | 3,5 | 98 | 19 | 93 | 42 |
| Lausanne > Paris | 3,3 | 98 | 19 | 93 | 42 |
| Basel > Paris | 3,7 | 96 | 21 | 91 | 41 |
| Zürich > Paris | 4,3 | 112 | 24 | 103 | 46 |
| Genf > Marseille | 3,3 | 79 | 17 | 78 | 35 |
So reduziert TGV Lyria den CO2-Ausstoß durch weitere Maßnahmen
- LED-Beleuchtung an Bord – und das übrigens mit herzallerliebsten Lampen!
- Umweltfreundliche Fahrweise durch Anpassung an die jeweilige Beschaffenheit der Gleisanlagen im Streckennetz Frankreichs.
- Verpflegungsangebot auf Basis von Produkten, die kurze Transportwege haben.
- Null-Plastik-Politik in Bezug auf Einwegbehälter und aktuelle Prüfung in Bezug auf andere Behälter, die noch aus Plastik bestehen.
- Kampf gegen Lebensmittelverschwendung durch Partnerschaften mit Les Restos du Cœur, Fondalim, Too Good to Go und Verteilung der unverkauften Lebensmittel an sieben lokale Hilfsorganisationen, darunter Le Secours Populaire Français und Les Apprentis d’Auteuil mit dem französischen Start-up Phénix.
Bequemes Reisen von Stadtzentrum zu Stadtzentrum
TGV Lyria verkehrt das ganze Jahr über zwischen den Zentren von Paris und Dijon und den wichtigsten Städten der Schweiz. Im Sommer bietet ein täglich verkehrender Zug Hochgeschwindigkeitsverbindungen von Marseille, Aix-en-Provence, Avignon TGV und Lyon Part-Dieu nach Genf.
Für die Direktverbindung von Zürich nach Paris Gare de Lyon bietet TGV Lyria sechs Hin- und Rückfahrten pro Tag. Die Züge verkehren im Zwei-Stunden-Takt, es fährt also ein Zug alle zwei Stunden. Für die einfache Fahrt benötigst du jeweils nur vier Stunden und vier Minuten! Mit dem Flugzeug und dem ganzen damit verbundenen Drum und Dran (Check-in, gegebenenfalls auch Vorabend-Check-in, Sicherheitskontrolle, Kamillentee gegen Flugangst in der Flughafenbar etc.) wäre ich auch nicht wirklich schneller gewesen. Zumal dann ja auch in diesem Fall die Fahrt von meinem Thurgauer Dorf nach Zürich hinzukäme. Und ich ganz bewusst das entschleunigte Reisen im Zug zelebriere.

Eisenstarke Beziehungen zwischen der Schweiz und Frankreich
Lyria SAS, ein Unternehmen nach französischem Recht, ist zu 74 Prozent eine Tochtergesellschaft der Société Nationale des Chemins de Fer Français (SNCF) und zu 26 Prozent der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Diese Unternehmensstruktur verdeutlicht die freundschaftliche Beziehung zwischen der Schweiz und Frankreich und ist ein Symbol für die Leidenschaft, die beide Länder für den Eisenbahnverkehr hegen. Die enge Beziehung spiegelt sich auch perfekt in den französisch-schweizerischen Teams wider.
TGV Lyria vereint zwei herausragende Leistungsprofile im Eisenbahnwesen. Zum einen umfassendes Know-how und eine visionäre technologische Meisterleistung: die Hochgeschwindigkeit. Und zum anderen ein Streckennetz, das durch seine Qualität überzeugt und um seine Zuverlässigkeit beneidet wird, sowie seine Taktfahrpläne nach Schweizer Vorbild. Durch diese Entwicklung wird TGV Lyria den Anforderungen einer vielfältigen Kundschaft (Berufstätige, Familien, Freizeitreisende etc.) hinsichtlich Flexibilität und eines reibungslosen Ablaufs gerecht.
Praktische Informationen
Deine Reiselust ist geweckt? Prima! Unter tgv-lyria.com, Rubrik »Reservieren«, findest du weiterführende Informationen über Fahrpläne, Reiseklassen und Preise. Außerdem:
In der Schweiz
- an den Schweizer Bahnhöfen
- über Rail Service 0848 44 66 88
(CHF 0,08/Minute aus dem Schweizer Festnetz) - per Telefon unter der Nummer +33 1 84 94 3635
(Auslandstarif, gegebenenfalls zuzüglich weiterer Gebühren deines Anbieters) - online unter sbb.ch/kaufen
- online unter OUI.sncf
In Frankreich
- an den Bahnhöfen und in den SNCF-Shops
- in Reisebüros mit SNCF-Zulassung
- per Telefon unter der Nummer 36 35
(an sieben Tagen die Woche zwischen 7:00 und 22:00 Uhr, zum Ortstarif) - über die Website sncf-connect.com
Sissis Resümee
In einer Welt, in der jede Minute zählt und Effizienz oft über alles gestellt wird, steht die Zugreise für eine Gegenbewegung. Sie ist nicht nur eine nachhaltigere Wahl, die unseren ökologischen Fußabdruck reduziert. Sie ist auch eine Wahl für mehr Komfort, mehr Entspannung und mehr Menschlichkeit auf Reisen. Du bist nicht nur Passagier, du bist Teil einer fließenden Bewegung, die dich mit der vorbeiziehenden Landschaft und den Menschen verbindet, denen du unterwegs begegnest.
Die sanfte Bewegung, das Vorbeiziehen der Bäume, die fernen Lichter kleiner Ortschaften – all das trägt zu einer Reiseerfahrung bei, die weit über das reine »Ankommen« hinausgeht. Es ist eine Zeit, in der du dich auf das Wesentliche besinnen kannst, in der du deine Gedanken schweifen lässt und dich auf das freuen kannst, was am Ziel auf dich wartet.
Für mich ist das Reisen im Zug ein essenzieller Bestandteil meines Alltags geworden. Es ist nicht nur die praktischste und angenehmste Art, mich von A nach B zu bewegen, sondern auch eine Quelle der Inspiration. Die Gespräche mit Mitreisenden, die zufälligen Beobachtungen aus dem Fenster, die Momente der Stille – all das fließt in meine Geschichten ein und verleiht ihnen Authentizität.
Wenn du also das nächste Mal eine Reise planst, vielleicht sogar in die faszinierende Vendée, dann überlege, ob du nicht dem Ruf der Schienen folgst. Lass dich auf die neue »schnelle Langsamkeit« ein, genieße die Fahrt und entdecke, wie bereichernd eine Zugreise sein kann. Denn manchmal ist der Weg das eigentliche Ziel und die Reise selbst das schönste Abenteuer. Bist du bereit, dieses Gefühl des gleitenden Ankommens zu erleben?
Wir sehen uns im TGV Lyria!
XOXO
Sissi
[Redaktioneller Hinweis: Dieser Beitrag wurde durch TGV Lyria unterstützt und wird regelmäßig aktualisiert und ergänzt. Quelle: TGV Lyria und eigene Reiserecherche. Fotos: TGV Lyria.]