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Haselnussbutter aus dem Kilner Butter Churner

von Sissi St. Croix
Haselnussbutter aus dem Kilner Butter Churner

Was gibt es zum Sonntagsfrühstück Köstlicheres als frische Butter? Am liebsten selbst gebuttert, auf einem noch ofenwarmen Stück Brot – himmlisch! Selbst buttern? Vielleicht denkst du jetzt an längst vergangene Zeiten, in denen die Bauernmägde bei Tagesanbruch in den Stall gingen, die Kühe molken und die fettreichste Milch ins Kühlhaus brachten. Dort befreiten sie die Milch vom gröbsten Schmutz, bevor sie sich dann stundenlang über ein hölzernes Butterfass beugten, um aus der fetten Milch oder dem abgeschöpften Rahm Butter zu schlagen. Rund 20 Liter Milch brauchte man damals für ein Kilo Butter. Klingt ganz schön mühselig, oder? Und das war es auch! Heute kaufen die meisten von uns ihre Butter im Laden. Da wir beim »Bauern um die Ecke« aber stets frische Vollfettsahne von rundum glücklichen Kühen bekommen können, mache ich unsere Butter lieber selbst. Und das seit Weihnachten mit dem Kilner Butter Churner, den uns meine Eltern geschenkt haben.

Der Kilner® Butter Churner ist ein modernes Butterglas im antiken Look und bietet eine einfache Möglichkeit, Butter selbst herzustellen. Durch seine schöne Optik ist er zugleich eine stilvolle Ergänzung für jede Küche. Einfach Sahne in den Butterwender geben, den Griff drehen und in weniger als zehn Minuten genießt du deine selbst gemachte, frische und besonders lecker schmeckende Butter! Du kannst sie pur aufs Brot streichen oder nach Herzenslust mit Blüten oder Kräutern würzen. Auch grobkörniges Salz schmeckt köstlich in frischer Butter und hat darüber hinaus den Vorteil, dass es konserviert. Zu unseren Favoriten bei der Butterherstellung zählen unter anderem Bärlauchbutter, Rosenbutter und Haselnussbutter. Letztgenannte ist im wahrsten Sinne des Wortes »im Handumdrehen« zubereitet und schmeckt uns auf frisch gebackenem → Baguette besonders gut. Sie passt aber natürlich auch zu jedem anderen Brot und sogar zu Pasta aller Art.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachwerkeln und Genießen meiner nussigen Butterkreation!

 

Rezept für Haselnussbutter aus dem Kilner Butter Churner

Zutaten für 190 Gramm Haselnussbutter:
– 300 Milliliter frische Vollfettsahne, Schlagsahne, Konditorsahne oder Crème double
– 70 Gramm Haselnüsse
– auf Wunsch: 1 Prise Salz

 

Zubereitung der Haselnussbutter

1. Nimm deine Wunschsahne rund zwei Stunden vor dem Buttern aus dem Kühlschrank. Keine Angst, sie wird nicht so schnell schlecht! Dafür buttert sich Sahne bei Raumtemperatur leichter und schneller.

2. Röste die Haselnüsse ohne Fett in einer Pfanne und rühre sie dabei regelmäßig um, damit sie nicht anbrennen. Gib die Nüsse in ein sauberes Tuch und reibe die dunkle Haut ab. Püriere die Haselnüsse anschließend im Mixer und stelle sie beiseite. Alternativ kannst du auch gleich 50 bis 70 Gramm gemahlene Haselnüsse verwenden. Durch das Rösten schmecken die Nüsse – und dadurch später die Haselnussbutter – allerdings viel aromatischer.

3. Nun geht es ans Buttern! Entferne hierfür den Deckel deines Butterglases, gieße die Sahne hinein, setze den Deckel wieder darauf und drehe die Handkurbel. Schon nach wenigen Minuten beginnt die Sahne zu schäumen, um sich dann nach fünf bis sechs Minuten zu verdichten. Nach acht bis zehn Minuten wird die Sahne sehr dickflüssig – du hast es fast geschafft! Ungefähr nach zehn bis zwölf Minuten lässt sich die Kurbel nur noch schwer drehen. Plötzlich lockert sie sich und dreht sich wieder leichter: Die Sahne ist blassgold geworden und hat sich in Butter und Buttermilch getrennt.

4. Gieße die Buttermilch behutsam ab. Du kannst sie trinken oder zum Kochen und Backen verwenden. Gib dann die Butter in eine Schüssel und gieße sehr kaltes Wasser darüber – Eiswasser wäre perfekt! Jetzt bekommt deine Butter eine kleine Massage: Drücke und knete sie sanft, um überschüssige Buttermilch herauszudrücken. Tausche das Wasser aus und wiederhole diesen Vorgang zwei Mal, bis sämtliche Buttermilch entfernt ist. Spüle die Butter zum Schluss nochmals mit kaltem Wasser ab.

5. Jetzt wird es Zeit für die Haselnüsse und eine Prise Salz. Knete beides mit sanften Händen unter, bis deine Haselnussbutter eine geschmeidige Konsistenz bekommt. Forme die Butter nach Wunsch und gib sie zur Aufbewahrung in ein Glas mit Schraubdeckel. Im Kühlschrank hält sich die Haselnussbutter rund eine Woche.

Tipp:
Falls du nicht so liebe Eltern hast wie ich, kannst du den Kilner Butter Churner für rund 40 Euro im Fachhandel bekommen. Alternativ lässt sich meine Haselnussbutter auch mit einem Handrührgerät zubereiten – das macht allerdings nicht halb so viel Spaß! Und ich muss es wissen, denn ich mache die Haselnussbutter nunmehr schon seit 20 Jahren.

 

Impressionen

Im Handumdrehen wird aus flüssiger Sahne ...

Im Handumdrehen wird aus flüssiger Sahne …

 

... frische Butter, die du nach Belieben aromatisieren kannst

… frische Butter, die du nach Belieben aromatisieren kannst

 

Sissis Resümee

Ich liebe meinen Buttermacher von Kilner! Überhaupt bin ich ein Fan der Marke, seitdem ich sie im letzten Herbst auf dem Press Day von TrendXPRESS kennengelernt habe und die erste Frischhaltedose mit Bügelverschluss mein eigen nennen darf. Kein Wunder: Der Name Kilner steht für innovativ gestaltete Qualitätsprodukte aus Glas, die dir den Alltag erleichtern – und das nicht nur, wenn es ums Selbermachen, Einmachen und Konservieren geht. Und das ist genau mein Ding! Gut zu wissen: Das Kilner Glas ist besonders langlebig, robust und vielfältig einsetzbar. Überdies sind alle Produkte von Kilner ein Augenschmaus, sodass es ein großes Vergnügen ist, mit ihnen zu arbeiten.

Das Buttermachen hat sich seit den Weihnachtstagen zu einem neu entdeckten Hobby entwickelt. Mit dem Kilner Butter Churner spare ich wertvolle Energie, trainiere ganz nebenbei meine Armmuskulatur (15 Minuten Kurbeln braucht schon ein bisserl Kraft!) und habe nicht zuletzt die Möglichkeit, Küchenzutaten, die beim Kochen oder Backen übrig geblieben sind, gleich für die nächste Sonntagsbutter zu verwerten. Zuletzt waren dies übrigens zwei Chilischoten und der Saft einer Limette. Das Ganze ist also auch noch sehr nachhaltig, zumal ich immer genau weiß, was drin ist in meiner selbst gemachten Butter.

Hast du auch schon mal selbst Butter gemacht?

XOXO

Sissi

[Produkthinweise erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Preisangabe ohne Gewähr. Fotos: → Kilner via → TrendXPRESS.]

 

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4 Kommentare

Ildiko Schiller-Hetzenecker 05/02/2020 - 15:17

Das kaufe ich für mein Landhaus! 🙂 Schön, dass es noch so nostalgische Geräte gibt. Danke für den Bericht.

Antworte
Katrin testet für Euch 05/02/2020 - 13:10

Hallo Sissi,

ok, mit Nuss nicht gerade, aber klingt interessant und wäre auch was für mich, weil selbst gemacht ist selbst gemacht. 😀 Pfefferbutter wäre auch mein Ding!

LG Katrin

Antworte
Anna Möller 04/02/2020 - 18:01

Ach, das ist ja ein witziges Ding! Als Fan alter Haushaltstechniken bin ich total begeistert. 🙂 Ich habe auch schon oft selbst Butter gemacht und auch aromatisiert. Mein Favorit ist Pfefferbutter.

Antworte
Sissi St. Croix 04/02/2020 - 20:07

Pfefferbutter mögen wir ebenfalls sehr gern – am liebsten mit buntem Pfeffer.

XOXO

Sissi

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