Gartenglück

Gartenglück pur! In unserem Gartenblog findest du News, praktische Infos und Gartenratgeber rund um den naturnahen Garten.

  • Naturgarteln im Herbst

    Wenn die Gartensaison im Herbst langsam ausklingt, beginnt vielerorts das große Aufräumen. Allzu schnell greifen Gartenbesitzer zu Harke, Heckenschere und Laubsauger, um Beete und Rasenflächen penibel von welken Pflanzenresten zu befreien. Jeder Halm wird gekürzt, jedes gefallene Blatt pedantisch entsorgt. Doch ein allzu ordentlicher Garten schadet der heimischen Tierwelt.

  • Wildes Netzwerken in der Natur

    Zwischen blühenden Wildstauden und dem Gartenteich kämpft niemand allein. Wer aufmerksam durch sein grünes Reich streift, entdeckt überall erstaunliche Bündnisse. Flora und Fauna gedeihen, weil sie geschickt gemeinsame Sache machen. Erfolgreiches Netzwerken entstammt nämlich keineswegs dem modernen Berufsleben, sondern zählt zu den ältesten und raffiniertesten Überlebensstrategien der Evolution. Das rege Treiben direkt vor unserer Gartentür beweist jeden Tag aufs Neue, dass kluge Allianzen den rücksichtslosen Konkurrenzkampf mühelos schlagen.

  • Ökofalle Kirschlorbeer

    Ein sattes Grün ziert zahllose Vorgärten. Dicht an dicht reihen sich die glänzenden Blätter aneinander und schirmen private Terrassen zuverlässig vor neugierigen Blicken ab. Viele Gartenbesitzer schätzen den Kirschlorbeer als pflegeleichte Barriere, die selbst im tiefsten Winter ihre Farbe behält und scheinbar mühelos in die Höhe schießt. Doch hinter dieser makellosen Fassade verbirgt sich eine weitreichende ökologische Problematik, die unsere heimische Natur bedroht.

  • Schmetterlingen auf der Spur

    Bunte Flügel tanzen schwerelos durch den Sommer und verzaubern uns jedes Mal aufs Neue. Doch hinter dieser Idylle verbirgt sich ein ernster Überlebenskampf, den wir direkt vor unserer Haustür unterstützen können. Unter dem Motto »Schmetterlingen auf der Spur« lädt der Naturschutzbund Österreich dazu ein, zwischen dem 1. April und dem 31. Juli 2026 am Citizen-Science-Award teilzunehmen.

  • Süße Feigen auf kleinstem Raum

    Im vergangenen Jahr fasste ich einen Entschluss: Ich wollte meinen Obstgarten bereichern und endlich eigene, sonnenwarme Früchte ernten. Das Problem an der Sache? Mir fehlte schlichtweg der Platz für ausladende Obstbäume oder breite Beerensträucher. Also durchforstete ich das Internet nach smarten Alternativen für den eigenen Topfgarten. Meine Wahl fiel schließlich auf eine Mini-Feige, genauer gesagt auf die faszinierende Zwergfeige Little Miss Figgy. Die Idee, dieses exotische Gewächs direkt auf der Terrasse im Topf zu kultivieren, begeisterte mich sofort.

  • Blauraute als Gartenstar

    Im letzten Sommer wollte ich mein kleines grünes Reich mit noch mehr leuchtenden violetten Blüten schmücken. Neben dem bewährten Lavendel und meinen vielen Kräutern, die in den unterschiedlichsten Violetttönen blühen, sollte ein weiterer Hingucker einziehen. Meine Wahl fiel rasch auf die Blauraute (Perovskia atriplicifolia), genauer gesagt auf die kompakte Sorte Prime Time. Wegen ihrer auffällig hellen, filzig behaarten Triebe und Blätter ist diese Pflanze übrigens auch unter dem absolut passenden Namen Silberstrauch bekannt. Sie versprach nicht nur eine optische Bereicherung zu sein, sondern auch eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten.

  • Rette das Tschilpen der Spatzen!

    Wenn im Frühling heiteres Zwitschern aus Hecken, Dachrinnen und Gartengebüschen erklingt, ist ein alter Bekannter meist nicht weit: der Spatz. Kaum ein anderer Vogel lebt so eng mit uns Menschen zusammen wie der Sperling. Er ist der kecke Nachbar, der beim Frühstück auf der Terrasse frech nach Krümeln schielt und mit seinem unbeschwerten Gezeter den Tag einläutet. Doch hinter der Fassade des omnipräsenten Allerweltsvogels verbirgt sich eine besorgniserregende Entwicklung.

  • So hilfst du Wildbienen

    Mit dem Frühling beginnt für Wildbienen die aktive Phase des Jahres. Sobald die Temperaturen steigen, benötigen die Insekten zwingend zwei Dinge zum Überleben: ausreichend Nahrung und geeignete Nistplätze. Der Artenreichtum in unseren Breitengraden ist enorm: Während in Österreich gut 700 verschiedene Wildbienenarten vorkommen, beheimatet Deutschland etwas mehr als 600 und die Schweiz rund 620 Arten. Doch mehr als die Hälfte der heimischen Wildbienenarten gilt mittlerweile als gefährdet, da ihre natürlichen Lebensräume schwinden.

  • Wer gräbt da? Nicht nur Maulwürfe!

    Nicht jeder Erdhaufen im Garten oder auf der Wiese stammt von einem Maulwurf. Oft stecken Wühlmäuse oder die scheue Ährenmaus dahinter. Wer genau hinsieht, erkennt den tierischen Baumeister meist schon an der Bauart des Hügels. Die typischen Haufen entstehen beim Graben der weit verzweigten Tunnelsysteme und versorgen die unterirdischen Gänge mit frischer Luft.