Frischer Sprudel to go mit Bottleplus – das Schweizer Startup, das Sprudelliebhaber begeistert

Bottleplus – Frischer Sprudel to go

Der Hals ist trocken und kratzt, Kopf und Körper fordern Flüssigkeit. Ob im klimatisierten Büro, beim Sport oder während der Arbeit im Garten – der Durst kennt keine Pause. Frisches, klares Wasser muss her, am liebsten mit Blubb! Früher trug ich schwer an den in der Schweiz üblichen PET-Flaschen oder begnügte mich mit stillem Wasser aus dem Hahn. Auf Blöterliwasser, wie man hierzulande so hübsch sagt, habe ich meist verzichtet. Damit ist nun Schluss! Heute gehe ich entspannt in die Küche, greife zu meiner Trinkflasche von Bottleplus, fülle sie mit Leitungswasser, stelle die Flasche auf die Refill Station, lasse es zischen und schon habe ich feinstes Sprudelwasser!

Der Clou daran: Der Flaschenboden enthält einen kleinen Tank, mit dem ich Wasser auf Knopfdruck auch unterwegs karbonisieren kann – jederzeit und überall. Das CO2 strömt direkt in die Flasche und sprudelt das Wasser auf. In meiner Hand hält das Wasser einen wilden Tanz ab. Hunderte kleine Bläschen steigen auf, wirbeln an die Oberfläche und versprechen sofortige Erfrischung. Und wie schmeckt das? Ich nehme einen Schluck. Es prickelt kräftig auf der Zunge. Kein schales Wasser, das schon ewig in der Flasche dümpelt. Hier schmecke ich klare Frische, die ich gerade selbst erzeugt habe.

Das Prinzip fasziniert mich durch seine Einfachheit. Ich verwandele gewöhnliches Leitungswasser in Sekundenschnelle in ein sprudelndes Erlebnis, völlig unabhängig von meinem Standort. Die Quelle für mein Sprudelwasser trage ich direkt bei mir. Diese Unabhängigkeit schmeckt nach Freiheit.

Schwere Qualität statt billigem Kunststoff

Schon beim Auspacken des »spark sets« von Bottleplus fällt mir angenehm das Gewicht auf. Hier hältst du kein windiges Plastikgedöns in der Hand, sondern solides Metall. Die Verarbeitung wirkt hochwertig, das Gewinde des Flaschenverschlusses greift butterweich. Die Haptik überzeugt mich ebenfalls sofort. Durch den Materialmix aus Edelstahl (Flaschenkörper) und Aluminium (Carboniser) fühlt sich die Flasche sehr wertig und robust an. Wer gern schöne Dinge anfasst, kommt hier auf seine Kosten. Die matte Oberfläche der Flasche fühlt sich griffig an und liegt sicher in der Hand.

Aber nicht nur die hochwertigen Materialien unterscheiden das »spark sets« von anderen Wassersprudlersystemen auf dem Markt: Das Set punktet vor allem durch sein Konzept der Mobilität. Klassische Systeme wie SodaStream oder Aarke sind reine Küchengeräte. Du musst das Wasser zu Hause sprudeln und fertig mitnehmen. Bis du es unterwegs trinkst, hat es oft schon Kohlensäure verloren, ist also schal geworden. Bei Bottleplus hingegen nimmst du nur das stille Wasser mit und sprudelst es direkt vor dem Trinken unterwegs. Das Wasser ist also immer frisch und maximal prickelnd.

Während bei anderen System der CO2-Zylinder das Gas direkt in die Wasserflasche abgibt, dient die Füllstation bei Bottleplus nicht zum Sprudeln des Wassers, sondern zum »Betanken« des mobilen Adapters. Du füllst also Gas von einem großen Zylinder in den kleinen Tank im Flaschenboden der Trinkflasche um.

Darüber hinaus ist die Refill Station deutlich kleiner und unauffälliger als ein klassischer Wassersprudler, da sie keinen Platz für eine untergestellte Wasserflasche bieten muss, sondern nur den kleinen Adapter aufnimmt. Selbstverständlich kannst du auch die Flasche mit Adapter an der Füllstation aufbewahren – ein stylisches Designelement für dein Zuhause!

Mit einer einzigen Ladung des mobilen Tanks (Carboniser) kannst du unterwegs bis zu zehn Flaschen sprudeln. Da die Flasche ein Füllvolumen von 0,6 Litern hat, entspricht dies etwa sechs Litern Sprudelwasser, bevor du den Tank zu Hause an der Station wieder aufladen musst. Die genaue Menge hängt natürlich davon ab, wie stark du dein Wasser sprudelst, das heißt, wie oft und lange du den Knopf drückst.

spark set – der mobile Wassersprudler von Bottleplus
spark set – der mobile Wassersprudler von Bottleplus

Innovation aus der Nachbarschaft

Was Markus und mir auch gut gefällt: Hinter dieser Erfindung steckt kein gesichtsloser Großkonzern »irgendwo in Übersee«, sondern echter Erfindergeist. Ein deutsch-schweizerisches Jungunternehmen namens Bottleplus wagte im Frühjahr 2020 den Schritt, PET-Flaschen aus dem Sprudelwasserkonsum zu verbannen. Die Gründer wollten nicht länger zusehen, wie wir Berge von Einwegbehältern produzieren. Sie tüftelten an einer Lösung, die Mobilität und Genuss vereint, ohne die Umwelt zu belasten. Dieser lokale Bezug gefällt uns. Man spürt die Leidenschaft für Präzision, Ästhetik und Nachhaltigkeit in jedem Bauteil. Die Macher von Bottleplus forderten den Status quo heraus und lieferten eine elegante Antwort aus Stahl.

Hat gut sprudeln: das Gründerteam Linus, Mariana und Christian
Hat gut sprudeln: das Gründerteam Linus, Mariana und Christian

Sei dein eigener Sprudelmeister!

Die Bedienung gelingt intuitiv. Du füllst Wasser ein, schraubst den Gastank an den Boden der Flasche und bestimmst selbst, wie stark es sprudeln soll. Ein kurzer Druck für ein sanftes Bitzeln, ein langer Druck für das volle Prickelerlebnis. Danach tauschst du den Tank wieder gegen den normalen Boden aus oder lässt ihn für die nächste Runde dran. Nichts tropft, nichts klemmt. So einfach erzeugst du deinen erfrischenden Genussmoment für zwischendurch und unterwegs.

Prickelndes Sprudelwasser auf Knopfdruck – wo immer du bist
Prickelndes Sprudelwasser auf Knopfdruck – wo immer du bist

Ein bisschen Kritik darf sein …

Ganz ohne Tadel entlassen wir die Erfinder jedoch nicht. Der Gastank sitzt für unser Empfinden etwas zu locker in der Füllstation, hier wünschen wir uns eine leicht tiefere Mulde. Gerade in einem Haushalt mit Kindern wäre dies wünschenswert, sonst fällt die Trinkflasche vielleicht öfter mal auf den Boden.

Auch bei der Farbwahl der Refill Station sehen wir Luft nach oben. Graphit wirkt zwar edel, aber wer eine rein weiße Küche besitzt, stört sich womöglich an dem dunklen Monolithen auf der Arbeitsplatte. Abwechslung gibt es immerhin bei den Flaschen: Hier locken die stylischen Farben Graphit, Rost, Jadegrün und Sand.

Zudem wiegt die Flasche mit Tankboden gefüllt ordentlich schwer. Leer kommt sie aufgrund des integrierten Tanks im Boden auf rund 500 Gramm und ist damit etwa 150 Gramm schwerer als eine herkömmliche Trinkflasche aus Edelstahl gleicher Größe. Der Carboniser allein wiegt bereits gut 250 Gramm (etwa so viel wie ein großes Smartphone). Gefüllt wiegt die 0,6-Liter-Flasche etwa 1,1 Kilo. Das entspricht vom Gewicht her einer gut gefüllten 1-Liter-Thermosflasche. Für die elegante Handtasche oder den leichten Tagesrucksack taugt sie deshalb zumindest mir eher weniger. Markus hat damit kein Problem, trägt aber auch keine Handtasche. Ich sehe sie vielmehr auf dem Schreibtisch, fest platziert in der Küche oder auch im Gästezimmer. Nicht zuletzt liebe ich es, die Trinkflasche beim Garteln dabei zu haben.

Schade findet es vor allem Markus, dass er nur Wasser sprudeln kann. Er liebt die zuckerfreien Microdrinks von Dropz und Waterdrop! Andere Getränke als Wasser können jedoch schäumen. Und eine gründliche Reinigung ist danach Pflicht – inklusive dem Entfernen und Säubern der Dichtungen an Tank und Deckel.

Sissis Resümee

Endlich gibt es eine ernstzunehmende Antwort auf die ewige Flaschenschlepperei. Wer in der Schweiz lebt, kennt das Leid mit den PET-Flaschen zur Genüge: Wir haben kein Pfandsystem, wir sammeln, drücken Flaschen zusammen und tragen riesige – kostenpflichtige – Säcke zur Sammelstelle. Dem setzt Bottleplus ein Ende. Wir zapfen unser Wasser am Hahn und sparen uns den Weg zum Supermarkt ebenso wie den Gang zur Entsorgung. Das schont unseren Rücken und unser Gewissen.

Ein bekannter Nachteil herkömmlicher Systeme ist, dass selbst gesprudeltes Wasser beim Transport oft schnell Kohlensäure verliert und schal schmeckt. Bottleplus löst dieses Problem vollständig: Da du das Wasser erst direkt vor dem Trinken unterwegs aufsprudelst, spielt die Stabilität der Kohlensäure keine Rolle mehr. Dein Wasser ist immer frisch und maximal spritzig – ohne jeden Zeitdruck beim Trinkgenuss.

Trotz der vorgenannten Kritik begrüßen wir deshalb den Vorstoß von Bottleplus außerordentlich. Konkurrenz belebt das Geschäft, und die dominierenden Platzhirsche auf dem Sprudlermarkt brauchen dringend Herausforderer! Wenn diese Herausforderer dann auch noch aus unserer Wahlheimat kommen, greifen wir umso lieber zu. Wer also Wert auf Schweizer Ingenieurskunst legt und seine Getränkeversorgung mit Sprudelwasser selbst in die Hand nehmen will, findet in Bottleplus einen starken Partner.

Bezahlbar ist der Sprudelspaß obendrein! Das »spark set« von Bottleplus kostet ohne CO₂-Zylinder CHF 229,90 und mit CO₂-Zylinder 249,80. Die handelsüblichen 60 l-CO₂-Zylinder bekommst du gefühlt überall, besonders günstig zum Beispiel im dm, falls du so wie wir grenznah wohnst.

Wir sehen uns beim Sprudeln!

XOXO

Sissi

[Produktempfehlungen erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Alle Preisangaben ohne Gewähr. Produktverfügbarkeiten und Preise können im DACH-Raum variieren. Quelle: Bottleplus und eigener Sprudelspaß.]